Dritter Närrischer Nachtumzug findet 2020 statt

Generalversammlung der Kultur- und Sportgemeinschaft / Bewährtes Vorstandsteam wiedergewählt
 
Interessante Informationen und Ideen, um die Attraktivität des Straßenfestes weiterhin zu steigern, sowie die Wahl des gesamten Vorstandes bestimmten die Jahreshauptversammlung der Kultur- und Sportgemeinschaft Reilingen.
 
Schrift- und Geschäftsführer der KuSG Wolfgang Müller berichtete in seinem Jahresbericht über die umfangreichen Aktivitäten des Dachverbandes der Reilinger Vereine. Straßenfest, Adventsmarkt, aber auch ein Besuch zum Jubiläum der Gemeinde Dornstetten waren Höhepunkte. Der „2. Närrische Nachtumzug“ im Januar 2017 toppte allerdings alles.
 
Kassierer Bernd Biedermann berichtete von einem positiven Geschäftsjahr und Kassenstand. Kassenprüfer Manuel Vögele bestätigte eine korrekte Buchführung. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.
 
Vorsitzende Sabine Petzold dankte im Anschluss ausdrücklich dem geschäftsführenden Vorstand sowie allen Beteiligten und Sponsoren, die die Kultur- und Sportgemeinschaft besonderes ideell und finanziell unterstützen. Sie lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, dem Koordinator Uwe Schuppel, dem Bauhof und Bürgermeister Stefan Weisbrod, der immer ein offenes Ohr für die Vereine hat. Ohne diese Kooperation wären viele Vereinsveranstaltungen nicht durchführbar.
 
Wahlen
Als Wahlleiter wurde Bürgermeister Stefan Weisbrod vorgeschlagen, der zügig die Vorstandswahlen durchführte. Alle vorgeschlagenen Vereinsvertreter/innen wurden einstimmig gewählt.
1. Vorsitzende Sabine Petzold
2. Vorsitzender Bürgermeister Stefan Weisbrod
Schriftführer Wolfgang Müller
Kassierer Bernd Biedermann - KVR
Beisitzer/-innen:
Frank Powik - Evangelischer Kirchenchor,
Dr. Bernhard Spitzer -  Männergesangverein,
Gerhard Pfeiffer – Sängerbund
Dieter Hopf - TBG
Claudia Geng – Landfrauen
Monika Kasper – Amici Reilingen-Mezzago
Kassenprüfer: Manuel Vögele – TTC,  Florian Schaffer - ASV

Jedes Jahr stellt Philipp Bickle vom Verein Freunde Reilinger Geschichte den Sommertagsumzug für die Kleinsten der Gemeinde zusammen. Organisatorisch unterstützt wird er dabei von der KuSG. Trotz Ferienanfang haben sich alle Reilinger Kindergärten und auch Kinder der Schiller-Schule angemeldet. Unterstützt von einigen Vereinen wird es wieder einen kunterbunten Zug durch die Gemeinde geben. 2019 soll der Zug allerdings wieder außerhalb der Osterferien stattfinden.
 
Die Vorsitzende Sabine Petzold informierte über einige Themen, die bereits in einer Gesamtvorstandssitzung besprochen wurden. Die Vereinsförderrichtlinien der Gemeinde Reilingen und damit die finanzielle Unterstützung der Kommune an die Vereine sollen überarbeitet werden. Gleichzeitig wurde eine Erhöhung der Zuschüsse vorgeschlagen. Dazu ist beispielsweise erforderlich, dass die Vereine ihre Mitgliederzahlen sowie die Zahl der Jugendlichen unter achtzehn Jahre frühzeitig der Gemeindeverwaltung mitteilen. Jugendliche, die durch Training oder Unterrichtsstunden besonders gefördert werden, bekommen schon seit Jahren einen zusätzlichen Zuschuss.
 
Festgelegt wurde auch der Termin vom „3. Närrischen Nachtumzug“. Der nächtliche Lindwurm wird sich am Freitag, 24. Januar 2020, wieder durch Reilingen bewegen. Ende des Jahres soll mit der ersten Werbung begonnen werden.
 
Auch das Straßenfest wurde bereits thematisiert, da in diesem Jahr der Platz beim Lutherhaus endgültig nicht mehr zur Verfügung steht. Da immer noch eine große Nachfrage an Ständen besteht, wird man den Eingangsbereich des Martin-Luther-Wegs mit einbeziehen müssen. Andiskutiert wurde auch die Idee, in den nächsten Jahren das Straßenfest auf zwei Tage, wie den Adventsmarkt, zu verteilen. Hier gab es eher Stimmen die gegen diese Idee sprachen. Vereinsvorsitzende haben es immer schwieriger, bereits für einen Tag Helfer zu aktivieren.
 
Auch die längere Belastung für die Anwohner, die Entfernung des Mülls am Sonntagmorgen und das auch mögliche Leerstände sprechen nicht dafür. Es gab aber durchaus auch eine Meinung, dass sich die Arbeitszeiten auf zwei Tage verteilen lassen und der eine oder andere am Sonntag gern noch einmal den Weg auf das Straßenfestgelände zum Mittagessen findet. Die Versammlung einigte sich darauf, dieses Thema in den Vereinen anzusprechen und eine Rückmeldung an die KuSG zu geben. Einig waren sich die Vereinsvertreter allerdings darüber, dass man die Attraktivität durch Angebote aller Art immer noch steigern kann, um weiterhin auch überregional Gäste anzuziehen.
 
Abschließend votierte die Versammlung dafür, die Staffelläufe, die früher im Rahmen der Maibaumaufstellung stattfanden, auf der alten Strecke wieder zu beleben, sofern der VDM am Abend vor dem 1. Mai keine Veranstaltung mehr anbieten sollte.